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Praxis
Informationen zur Kassenzulassung und selbstständigen Tätigkeit
Klinischer Linguisten (BKL)

 
Kassenzulassung
Wir weisen aufgrund von Missverstä̈ndnissen in der Vergangenheit ausdrü̈cklich darauf hin, dass das BKL‐Zertifikat nicht automatisch zur Zulassung bei den Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) führt. Das BKL‐Zertifikat ermöglicht nur den Zugang zur Prüfung der Zulassungsfä̈higkeit. Ob eine/ein „Klinische Linguistin/Klinischer Linguist (BKL)“ von den GKV zugelassen wird, entscheidet sich in einer Einzelfallprüfung.  
> Info Kassenzulassung mit BKL-Zerfifikat (PDF)
 

BSG-Urteil
In einem Urteil vom 25.9.2001 hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden, dass vom BKL anerkannte Klinische Linguisten eine Kassenzulassung nicht verweigert werden darf (Az: B 3 KR 13/00 R). Seit diesem Urteil können Klinische Linguisten (BKL) sich niederlassen und in eigener Praxis arbeiten.

Zulassungsempfehlungen
Die "Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen zur einheitlichen Anwendung der Zulassungsbedingungen für Leistungserbringer von Heilmitteln (Zulassungsempfehlungen)" dienen den Krankenkassen als Orientierung bei Entscheidungen zur Kassenzulassung. Nach den Zulassungsempfehlungen gehören "Klinische Linguisten (BKL)" zu den zulassungsfähigen Berufsgruppen. Es wird explizit auf die Zertifizierung durch den BKL abgehoben. Linguisten ohne BKL-Zertifikat werden als nicht zulassungsfähig eingestuft. Seit 2007 werden auch Bachelor-Abschlüsse in Klinischer Linguistik unter bestimmten Voraussetzungen anerkannt.

Kooperation BKL-dbs
Der Bundesverband Klinische Linguistik (BKL) und und der Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) haben eine Kooperation bei Kassenverhandlungen vereinbart.
Selbstständige BKL-Mitglieder
Auszug aus der BKL-Mitgliederdatei (nur für BKL-Mitglieder)